Freiheit ist ein einzig Spiel/Brief an Thomas Hobbes

Die Freiheit ist ein einzig Spiel, Herr Hobbes

Was uns nur gelingt zu verlieren

Und wir verschwenden Gedanken

Daran, was passiert, aber

Die Freiheit ist ein einzig Spiel

Die Blüte, die nie aufgeht

Ein Licht, das immer erlischt

Und doch gedenken wir sie zu finden, denn

Die Freiheit ist ein einzig Spiel

Und wir, Herr Hobbes

Finden Freude daran, die verschleierte

Wirklichkeit nicht zu erkennen und wir denken

Die Freiheit ist ein einzig Spiel

Der Drang, sie zu finden, ist zu groß

Als dass wir uns denken könnten

Die Farbe weiß mit schwarz zu verbinden

Die Freiheit ist ein einzig Spiel, Herr Hobbes

Stein auf Stein wird gelegt

Doch nie zu Ende gebracht, was einst begann

Der Mensch, sein eigenes Ungeziefer, ja

Die Freiheit ist ein einzig Spiel

Konfrontiert doch nicht gesehen

Am Rande berühren, doch nicht finden

Schwarz bleibt schwarz und weiß bleibt weiß

Die Freiheit ist ein einzig Spiel

Angeboten und doch versäumt

Stehen da und träumen, Herr Hobbes

Wie ein Adler in der Luft zu sein

Die Freiheit ist ein einzig Spiel

Nicht geboren und doch schon tot

Gewinner, Verlierer, eins

Untertanen der Ketten

Die Freiheit ist ein einzig Spiel

Herr Hobbes, eins ist klar

Spielregeln hin oder her

Wir finden sie nie

 

 

Dieser Beitrag wurde inspiriert durch diesen Blog und ist Teil des Writing Friday Programms. Viel Spaß beim Lesen und ich würde mich über Kommentare freuen.

Liebe Grüße Jona

Ein Kommentar zu „Freiheit ist ein einzig Spiel/Brief an Thomas Hobbes

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