Ein Leben ohne Mund

Gedichte zum nachdenken

Ich habe letztens eine Gedichteserie angefangen, von der ab jetzt jeden Sonntag ein neues hier erscheint. Die Serie trägt den Namen “ Ein Leben ohne…“. Viel Spaß beim Lesen.

Du bist so schön, unbeschreiblich
Ich will es dir sagen
Vermag es nicht
Tausend Gedanken in meinem Kopf
Finden den Weg nur auf Papier

Sitzt da, stumm
Wieso, ist etwas
Kommst nicht klar mit mir
Unverständlich, aber die Meinung zählt
Brauchst mir nicht zu sagen, dass ich anders bin

Eigentlich sind wir doch alle gleich
Aber du verachtest mich, weil ich es nicht kann
Dir nicht sagen, was ich fühle
Ich bin genauso Mensch wie du
Und trotzdem anders

Ich denke, ich weiß, worum es dir geht
Mein Unvermögen, dir ins Gesicht zu sagen
Wie ich über dich denke

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5 Kommentare zu „Ein Leben ohne Mund

  1. Nur ganz kurz, weil „rechthaberisch“ und „Oberlehrer“ aufkam. Die einen achten auf Wörter, andere übergehen sie. Ich schrieb doch, daß mich das „nur“ irritierte, nicht mehr und nicht weniger. Wer ist hier also der Rechthaberische? Frohes Neues Jahr, so long…

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  2. Nicht weiß ich, wie du das meinst, dass du anders bist. Bist du anders, weil du dich nicht traust, dann geht es uns allen so. Oder bist du anders als Mensch überhaupt, also sensibler, verletzlicher, verinnerlichter, nachdenklicher, empathischer, emotionaler, gefühlsbetonter?

    Dann kannst du nur Schriftsteller werden und hast den Weg bereits beschritten.

    LG PP 🙂

    Gefällt 2 Personen

    1. Der kreativen Möglichkeiten gibt es viele, schriftstellerische sind eine davon. Eine Ausschließlichkeit beschränkt auf „nur“ wirkt ein wenig irritierend. Ansonsten sehr gute Ansätze sich in Jonas Texten durchaus zeigen. 😉

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      1. Das bezieht sich auf ihn und die Tatsache, dass er schon auf dem Weg ist, ein Schriftstller zu werden, wenn er es nicht schon ist.

        Aber eigentlich rekurrierst du auf einer Nebensächlichkeit. Ich hätte natürlich auch „Künstler“ schreiben können, wusste aber nicht, dass da ein kleiner charmanter Rechthaber mich an einer Stelle korrigiert, um die es überhaupt nicht wirklich geht.

        Klingst ein wenig wie ein Oberlehrer. Ich meins nicht böse. Jeder kann ja schreiben, was er möchte, mir ists nur irgendwie seltsam aufgestoßen.

        Trotzdem Danke für die Aufmerksamkeit 😉

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