Wissen wir wirklich- oder glauben wir nur?

Wieviel können wir eigentlich wissen? Und was ist Wissen überhaupt?

Ich denke, dass Wissen als Bewusstsein einer Tatsache definiert werden kann. Und dieses Bewusstsein ist uns vorgeschrieben.

Denn wir wissen Dinge, aber nur, weil vorher festgelegt wurde, dass diese so sind. Doch ich behaupte, dass das gar nicht so sein muss. Denn wenn wir eine Aussage treffen, die zunächst für den Anderen falsch erscheinen mag, wir aber die Umstände oder Perspektive verändern, so ist diese Aussage für uns immer noch richtig.

Genau in diesem Stil werden uns Nachrichten durch die Medien oder soziale Netzwerke vermittelt. Und weil verschiedene Zeitungen zum Beispiel verschieden abgeänderte Versionen eines Artikels publizieren, können wir nie wirklich wissen, was und wieviel von diesen Aussagen richtig ist und ob nicht noch mehr dahinter steckt.

Wir können, wenn wir alle Einzelheiten und Wahrheiten wissen wollen, uns nur überzeugen, wenn wir tatsächlich vor Ort sind und die Situation mitbekommen.

Im Internet oder auch per Telefon werden oft auch Aussagen oder Informationen verfälscht, nur um daraus Profit zu schlagen.

 

Zwischenfazit: wir wissen nie, was wir wirklich glauben können und was nicht.

 

Dabei müssen wir auch einen Unterschied machen zwischen „glauben“ und „ wissen“.

Wenn wir glauben, dass etwas so ist, wie es ist, dann denken wir nur über eine mögliche Lösung nach.

Was bei einigen Menschen heutzutage der Fall ist, ist, dass sie an etwas glauben, was in Wahrheit aber in die andere Richtung losgeht. Sie verdrängen die Realität, weil das, an das sie glauben, einfach ihr Wunschtraum ist.

Wissen dagegen ist eindeutig, denn es basiert auf Fakten, die unumstritten sind.

Sokrates äußerte seine Meinung zum Thema Wissen in folgendem Zitat:

            Ich weiß, dass ich nichts weiß

Ich stimme ihm da zu, weil man, wie ich oben schon erwähnt habe,  nie wirklich sicher sein kann, was richtig ist und was nicht. Viele Menschen teilen diese Ansicht nicht und verbreiten ihr „ Wissen“ unter den anderen Menschen. Hierbei kann es auch passieren, dass andere von etwas überzeugt werden, obwohl sie vorher eine andere Meinung zu diesem Thema hatten. Und das nur, weil sie den Medien oder auch anderen Menschen glauben schenken, die sie womöglich gar nicht kennen.

Es gibt ja das Sprichwort „ Wissen ist Macht.“. Ja, das mag ja sein, aber was nützt es einem, wenn man Wissen hat, das falsch ist oder unnütz?

 

Das ist Meine erste Meinung dazu. Was sagt ihr? Lasst mir doch einen Gedanken da.

Viele Grüße Jona

 

8 Kommentare zu „Wissen wir wirklich- oder glauben wir nur?

  1. Glauben wird ja irgendwie gern mit Vertrauen in Verbindung gebracht oder gleichgesetzt. Ohne zu hinterfragen, ohne andere Sichtweisen in Betracht zu ziehen, wird also das geglaubt, was gehört und erzählt wird. Das macht für Viele vieles sicherlich leichter und weniger zeitintensiv.
    Aber Menschen wie du und ich können sich mit dem bloßen „Glauben“ oft nicht zufrieden geben, das kann manchmal zum Nachteil werden aber oft auch ein Vorteil.
    Ich würde mich damit auch nicht wohlfühlen, wenn ich alles einfach „glaube“.

    Oft wird auf nach-und hinterfragen auch sehr genervt reagiert.
    Dabei finde ich es gut und wichtig zu hinterfragen, lieber etwas mehr Zeit z.B. bei Entscheidungen einplanen, als Entscheidungen aufgrund Aussagen/Erfahrungen (anderer) zu treffen.

    Ich denke auch, das gerade Leute die eigentlich einen sehr breiten Wissensschatz haben, „wissen dass sie nichts wissen“ bzw. dass es noch soviel mehr gibt, was sie nicht wissen (können).

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    1. Danke für deinen ausführlichen Kommentar. Ich habe letztens einen Vortrag von Daniele ganser gesehen, der die ganzen Regimechanges anführt, von vor 70 Jahren bis heute. Da wird einem auch noch mal klar, wieviel wir auch über die „guten“ & „schlechten“ Regierungen wissen und wie wichtig es doch ist, sachen zu hinterfragen

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  2. Wissen – bedeutet es gleich klug sein oder ist wissen nur eine Folge von denken. Doch was ist glauben? Bevor ich weiß muss ich doch erst denken doch was bewegt micht dazu? Etwa der Glaube? Findet es auf meinem Blog heraus und werdet Follower, falls ihr interressiert an Antworten auf die wirklich wichtigen Fragen des Lebens seid.

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  3. Zu deinem Sokrates-Zitat: Verstehen kann man es auch so: Je mehr man lesend, forschend, experimentierend in eine Sache eindringt, desto größer wird die Einsicht, dass das Nichtwissen wächst – weil man immer differenziertere Kenntnisse haben möchte und für nötig hält, um etwas beurteilen zu können. Hanne

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