Vertrauen

Vertrauen ist wichtig. Sehr wichtig. Aber woher wissen wir, wem wir vertrauen können? Und wann sollten wir lieber uns selbst vertrauen als anderen? Meistens vertrauen wir denjenigen am meisten, die wir immer um uns herum haben und uns am nächsten stehen. Das ist mehr oder weniger verständlich. Aber es kann auch sein, dass wir, gerade da wir denen, die uns nahestehen, am meisten vertrauen, getäuscht werden und es gar nicht bemerken, weil unsere Gedanken verdrängen, dass sie zu so etwas fähig sein könnten. Wenn wir uns dessen aber bewusst werden, heißt das nicht, dass wir dann zu allen misstrauisch werden müssen.
„Es ist gleich falsch, Allen oder Keinem zu vertrauen.“ (Lucius Annaeus Seneca)
Und selbst wenn, sollte man den Kontakt zu denjenigen nicht abbrechen. Denn jeder hat Sachen, die er anderen nicht anvertrauen kann. Und jeder verdient eine zweite Chance.
„ Zu viel Vertrauen kann schmerzhaft sein, zu wenig Vertrauen kann tödlich sein.“ (Jona Lenze)
Man muss die Differenz zwischen Vertrauen und Misstrauen in einem guten Verhältnis halten. Denn wenn man denkt, man könne niemandem mehr vertrauen, dann wird es einen irgendwann in den Wahnsinn treiben, weil man an allen zweifeln würde.
Und selbst wenn man in den härtesten Entscheidungen nicht weiß, ob man jemandem trauen kann, bleibt noch das Selbstvertrauen. Man sollte bei jeder Entscheidung, die man trifft, immer auch auf sich selbst hören! Ist das gut? Will ich das wirklich? Und wenn du mit etwas nicht zufrieden bist, dann solltest du dich stark zeigen und dich dafür einsetzen, dass es sich ändert.
„ Vertraue nur dir selbst, wenn andere an dir zweifeln, aber nimm ihnen ihre Zweifel nicht übel.“(Joseph Rudyard Kipling)
Wenn das, was du wolltest, dann nicht so funktioniert hat, wie du es dir vorstelltest, dann ist das nicht schlimm. Denn wenn du etwas nicht probiert hast, dann weißt du nicht, wie es wäre, wenn du es nicht probiert hättest. Und wie Kant schon sagte, nur der gute Wille zählt.
Was findet ihr, ist das wichtigste am vertrauen? Eure Meinung interessiert mich sehr 

2 Kommentare zu „Vertrauen

  1. Wundervolle Gedanken!
    Wer steht uns am Nahsten, wer kennt uns von Geburt an, wer begleitet uns jeden Tag, jede Stunde, jede Sekunde bis zum Tod? Wer kennt uns, wer kann in unseren Kopf schauen und Gedanken lesen? Wir selbst! – liegt es da nicht nahe, sich selbst zum Freund zu nehmen und zu vertrauen? Wenn nur die eigenen Macken und Zweifel nicht wären mit denen man sich auch anfreunden muss

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