Mensch-frei?

Hallo, meine Lieben, heute  möchte ich mich mit einer Frage beschäftigen, die mich sehr beschäftigt und inspiriert hat, ein wenig über den Tellerrand zu schauen: die Frage, ob der Mensch von Natur aus frei ist.

Die meisten würden jetzt wahrscheinlich sagen, dass dem so sei, aber wenn man etwas tiefer in dieses Thema hineinschaut, bekommt man vielleicht eine andere Meinung. Denn schaut man sich den Menschen von der Geburt aus an; direkt wird er von der Außenwelt beeinflusst; erst durch seine Familie und dann später durch seine Freunde und durch allerhand anderer Personen. Da kommt dann aber die Frage auf, ob das Leben eines Menschen ohne äußere Einflüsse überhaupt lebbar wäre. Ich denke, dass dem nicht so ist, weil man ohne Zuneigung und Menschen, die einen verstehen, nicht weit kommt und sich dann in gewisser Weise “ Fehlentwickeln“ würde, also in eine sehr schlechte Art und Weise.

Ebenso ist sein Lebensweg auf gewisse Weise vorbestimmt: er muss zuerst in die Schule, dann studieren…etc… Obwohl ich sagen muss, dass das auch nicht ganz richtig ist. Aber die meisten Menschen fühlen den gesellschaftlichen und vielleicht auch familiären Druck, der ihnen sagt, dass sie immer weiter machen und erfolgreich sein müssen. Rein theoretisch hätten sie allerdings die Möglichkeit, sich nach der Schule selber einzuteilen, was sie machen. Ihnen wird diese Meinung sooft vermittelt, bis sie dann auch danach denken. Ich gehe sogar soweit, und bezeichne das als eine Fehlkonzeption der Demokratie. Denn in einer Demokratie sollte es ja der Fall sein, dass alle mitentscheiden dürfen. Natürlich , alle dürfen dann auch noch mitentscheiden, aber eine erzwungee Entscheidung sehe ich nicht als gut an.

Natürlich ist Freiheit nicht nur auf einen Aspekt zu fokussieren. Denn es gibt äußerliche Freiheit und innerliche Freiheit. Während die äußere von ebnendiesen Faktoren wie der Gesellschaft, der Familie oder sonstigen Eindrücken beeinflusst wird, ist die innere eine Kunst für sich. Ich schaue hier besonders auf die Yogameister, die in ihren Meditationen ganz auf sich konzentriert sind und nichts von der Außenwelt mitbekommen. Sie haben eine innere Freiheit, die sich wahrscheinlich  andere Menschen auch wünschen .

Freiheit kann aber auch unter dem Aspekt gesehen werden, dass man sagt, man kann auch frei sein, wenn man doch eigentlich unfrei ist. Ich beziehe mich hierbei auf einen Vortrag von Marc Engelhardt zum Thema Flüchtlinge, wo eine Frau berichtet hatte, dass sie sich freier fühle, obwohl sie in einem Flüchtlingslager sei, deswegen, weil sie in dem Land, aus dem sie kam, deutlich unfreier war und die Männer das Sagen hatten.

Was denkt ihr über diese Frage? Mich würde eure Meinung interessieren.

LG Philosophyofthoughts

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