Ein kleines Gedicht zur Freiheit

Freiheit

 

Ich schließe meine Augen und bin frei

Meine Gedanken entfesselt, Schmerz und Sorgen vergessen

Kann jetzt klar denken, und bin schon dabei

Den Geschehnissen Sinn beizumessen

 

Ich schließe meine Augen und bin frei

Innere Ruhe überwältigt mich

Mein Geist, mein Atem, keine Fesseln mehr

Und ich frage mich, brauche ich dich?

 

Ich schließe meine Augen und bin frei

Der Rhythmus des pochenden Herzens, eine Reise in die Unendlichkeit

Fortlaufend, brauche nichts zu tun

Kann mich endlich ausruhen

 

Ich schließe meine Augen und bin frei

Keine Verpflichtungen, keine Termine

Bin so geduldig wie eine Biene

Aber plötzlich kommt der erste Schrei

 

Ich öffne meine Augen, bin nicht mehr frei

Man fragt mich, wo ich gewesen sei

Dauernd nur Einflüsse, sie sind viel zu viel

Aus den Fingern rutscht mir mein Spiel

 

Ich öffne meine Augen, bin nicht mehr frei

Unendliche Schmerzen breiten sich aus

Stimmen, besorgt, „ Ist alles okay?“

Ich nicke müde und gehe hinaus

 

Ich öffne meine Augen, bin nicht mehr frei

Bekomme keinen klaren Kopf mehr

Was soll ich mit den Gedanken andrer?

Brauche mehr Zeit

 

Ich öffne meine Augen, bin nicht mehr frei

Der Weg ist das Ziel, das habe ich geglaubt

Doch zu erreichen ich es nie vermag

Die Macht der Gesellschaft ist viel zu stark

 

 

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